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Das kritische Bauteil der Modell-Felge ist die Felgennabe. Im Gegensatz zu einer geschmiedeten Leichtmetallfelge, verfügen wir in diesem Bereich über kein hochverdichtetes Vollmaterial, sondern wollen die Nabe aus Papier und Pappe so gut es geht verwindungssteif verkleben.
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Das Zentrum der Nabe bildet, wie auch bei der Bremsscheibe, ein stabiler Ring aus Tonkarton. An diesem Ring werden die Naben-Bauteile verklebt.
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Für die Fertigung des Felgensterns benötigen wir eine Schablone, die auch gleichzeitig Sichtfläche der Felgeninnenseite ist.
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Hier gut zu sehen, die Schablone mit den Dreiecksflächen im Innenkreis.
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Wir kleben nun die Schablone auf den nach außen gerichteten Ring der Felgennabe.
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Auf dem Bild sehen wir auf der rechten Seite die beiden oberen für die hinteren Felgen - und die beiden unteren für die vorderen Felgen.
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Damit der Felgenstern auch mittig in der Felge befestigt werden kann, benötigen wir eine Zentrierhilfe. Mit dieser Hilfe fixieren wir auch das Maß zur Felgenmitte und erhalten dementsprechend die Einpresstiefen.
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Nun können wir die seitlichen Segmente mit der Schablone verkleben.
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Um auch wirklich eine kreisrunde Felge zu erhalten, fügen wir der Zentrierhilfe im oberen Bereich eine weitere Zentrierscheibe hinzu. Sie verbleibt bis zum vollständigen Austrocknen des Felgen-Horns in der Vorrichtung.
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Das Felgen-Horn ist die seitliche Abstützung für den Reifenwulst und wird Ring für Ring verklebt.
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Nun können wir den teilgefertigten Felgenstern an der Felge befestigen.
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Die Zentrierachsen der Vorrichtungen bestehen aus Ø10 mm Buchenholz. Dieses Material verwenden wir auch später bei der Felgen Montage.
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Von entscheidender Bedeutung sind die Wartezeiten zwischen den einzelnen Klebevorgängen. Auch wenn der Kleber bereits angezogen hat, bleibt das Material drumherum noch feucht und kann sich verformen. Wir sollten die Bauteile in der Vorrichtung also vollständig austrocknen lassen, d.h. mindestens 12 Stunden.
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Als Nächstes fertigen wir die seitlichen Verstärkungs-Segmente zum stabilisieren der Felgensterne.
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Auch hier verwenden wir wieder eine Kombination aus Tonkarton und Druckerpapier.
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Nun können die Segmente eingeklebt werden. Wichtig ist, dass sie sich spannungsfrei in die Felge einfügen lassen.
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Eventuelle Korrekturen sollten wir auf keinen Fall am Sternanschlußpunkt vornehmen, sondern in der Segment-Mitte.
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Sind alle Arbeiten am Felgenstern abgeschlossen, legen wir noch eine Decklage in den sichbaren Bereich der Innen-Felge.
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Sie verdeckt die Klebestellen des Felgen-Horns und erhöht zusätzlich die Steifigkeit der Felge.
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Die Felgen sind soweit fertiggestellt.
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Nun können wir noch kleine optische Korrekturen durchführen und eine Acryl Metallic Silber Farbbeschichtung auftragen.
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Den Felgenzapfen fertigen wir aus Ø10 mm Buchenholz. Dieses Holz ist sehr feinporig und läßt sich hervorragend glatt schleifen.
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Somit können wir eine recht genaue Passung zwischen dem Zentrierring der Bremsscheibe und dem Felgenzapfen herstellen.
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Die Montage der Felge auf den Felgenzapfen erfolgt auf gleiche Weise.
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Mit dieser Verbindung können wir nun bei Bedarf weitere Felgen-Designs erzeugen und ausprobieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Zapfen in der Felge oder in der Bremsscheibe sitzen soll. Der Felgenzapfen bleibt in beide Richtungen steckbar.
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Auf der Hinterachse befinden sich nun die Felgen: 11 J x 19 Zoll ET50
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Auf der Vorderachse die Felgen: 8.5 J x 19 Zoll ET42
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Somit haben wir die Baugruppe Felgen erstmal abgeschlossen.
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... nach Oben
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© 2008-2018 Michael Patowsky Letzte Änderung: 17.11.2018
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